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Safari Saidia kwa Moyo am
10.12.2007
Am 3.12. haben wir Pendo den Gutschein für die Safari überreicht. Die Kids
brauchten einige Zeit, bis sie begriffen, dass es auf Safari geht und was das
bedeutet...

4.00 h ist wecken. Die 5 Autos sind schon gestern Abend gekommen und die Fahrer
haben alle bei uns im privaten Haus übernachtet. Da wir nun 11 Personen sind
dauert es bis wir alle geduscht und gefrühstückt haben.
Um 5.30 gehen wir ins Heim, wo wir schon von den Kindern und der Staff erwartet
werden. Nun folgt ein kurzes Gebet und jeder geht zu seinem Bus und Fahrer. Ich
hatte gestern Abend eine Liste für jedes Auto gemacht (8 Personen pro Auto,
bunt gemixt).
Pünktlich starten wir nun in Richtung Tsavo Ost. Wir fahren über Kaloleni um
uns den Weg über Mombasa zu sparen. Der Weg ist zwar nur eine Sandpiste, aber
eine wunderschöne Gegend.
Kleine Dörfer und viele Obst und Gemüseplantagen. Nach Kaloleni wechselt die
Vegetation und es wird immer mehr Buschland. In Mariakani fahren wir dann auf
die Hauptstraße Richtung Nairobi. Die Straße ist nun super toll und es gibt
wirklich kein einziges Schlagloch mehr (mal sehen wie lange)

kurz vor dem Buchuma Gate halten
wir an einem Curio Shop um Pipi zu machen und unser 2. Frühstück
auszupacken(Brot, Saft, Bananen und Mangos)
Da wir noch wir etwas Zeit durch unsere Abkürzung über Kaloleni gespart haben,
warten wir noch bis 10 Uhr um dann erst zum Buchuma Gate zu fahren.
Nun geht’s los---------heia Safari!
Als erstes sehen wir gleich eine Gruppe Giraffen, leider sind sie etwas weit
weg. Ich verspreche unseren Kids im Bus, wer als erstes einen Elefanten sieht,
bekommt eine Soda ausgegeben. Nun sind alle fleißig am suchen und schauen.



Wir sehen Grantgazellen, Thomson, Zebras, viele Strauße und einige Kudus.
Langsam fahren wir Richtung Aruba Stausee. Im See tauchen 2 Hippos auf und die
Kids staunen über diese großen Köpfe. Die neue Lodge sieht einfach super aus,
leider fahren wir nicht rein.
Weiter geht’s und die Kinder entdecken Wasserböcke und immer wieder kleine Dik
Dik Antilopen. Jimmy ruft mittlerweile bei jedem Tier Bingo und dann go! Er
bekommt Verwarnung, noch einmal Bingo und er fliegt aus dem Bus.

Langsam geht es weiter in Richtung Voi Lodge und Willi entdeckt den ersten
Elefanten in unserer Nähe.

Super schöne Maasai Giraffen stehen auch an der Straße und es werden natürlich
viele Bilder gemacht.
Gegen 12 Uhr sind wir in der Voi Lodge. Da wir schon zu Hause die
Zimmereinteilung gemacht haben, geht es einigermaßen schnell die Schlüssel zu
verteilen. Die Kinder bekommen große Augen als sie ihre Zimmer, Betten und das
Badezimmer sehen.
Brain und Willi versuchen natürlich gleich das Wasser in der Dusche zum laufen
zu bekommen, nur kennen sie das System absolut nicht und als Valle ins Zimmer
gehen will, kommt ihm schon auf dem Flur ein See entgegen, also schnell alle
Handtücher geholt und aufgewischt.
Schnell sind alle Sachen untergebracht und wir gehen alle zum Essen. Das Essen
ist sehr reichhaltig und die Kids können sich schlecht entscheiden. Manche
bauen sich den Kili auf dem Teller auf und wir erklären ihnen erstmal dass sie
so oft gehen können wie sie wollen, aber bitte den Teller nicht so voll machen.
Ausgerechnet Leon und Baraka haben sich Reis genommen und versuchen den nun mit
der Gabel zu essen, man gut das die Sitze mit Plastik bezogen sind, sieht etwas
wüst unter ihrem Stuhl aus.
Sagen Tuma, sie möchte den beiden heute Abend lieber Chips geben. Da die Kids
alle verteilt im großen Speiseraum sitzen, können wir nicht überall aufpassen.


Nach dem Essen ist bis 4 Uhr Pause angesagt und die meisten Kinder nutzen diese
um den Pool zu erobern.
Um 4 Uhr geht’s dann weiter, wollen doch Löwen finden. Leider sehen wir von
weiten nur einen Kopf im Gebüsch, er will einfach nicht aufstehen! Dann eben
nicht und wir fahren weiter zu den Mudunda Rocks.

Hier dürfen wir aussteigen und den riesigen Felsen hochklettern. An der anderen
Seite haben wir eine wunderschöne Aussicht auf einen kleinen See mit einem
Hippo und ins weite Land!
Wir machen dort noch ein Gruppenfoto und nun schnell zurück, vielleicht hat der
Löwe endlich seinen Mittagsschlaf beendet. Löwen finden wir aber leider nicht,
dafür aber eine große Wildhundfamilie( hab noch nie welche gesehen)



Viele Antilopen, Dik Diks, Perlhühner und auch Gerunuk’s (Giraffengazellen) zu zu sehen. Leider müssen
wir nun unser Dach schließen da es zu regnen beginnt. Wir fahren schnell zurück
denn eine riesige schwarze Regenfront zeigt sich am Himmel. Gerade rechtzeitig
sind wir in der Lodge, dann gießt es wie aus Eimern.
Da es schon halb 7 ist und es um halb 8 Abendbrot gibt, schicken wir alle schnell
in die Zimmer um sich zu duschen. Obwohl ich allen zig mal gesagt habe, sie
sollen sich warme Jacke oder Pullover mitnehmen hat es natürlich fast keiner
gemacht und nun zittern die meisten vor sich hin, es ist wirklich nun kalt
geworden.Helmut geht nun trotz Regen und Dunkelheit mit Taschenlampe
bewappnet mit den Kids die Stufen runter in den unterirdischen Tunnel. Diese
endet direkt am Wasserloch, leider ist aber kein Tier zu sehen.
Heute abend läuft es viel besser mit dem Buffet, alle nehmen sich normale
Portionen. Da ich die letzte Woche im Heim mit den Kindern trainiert habe mit
Messer und Gabel zu essen , klappt das auch richtig toll (sind stolz auf
unsere Kinder)
Mittlerweile tobt draußen ein Gewitter und wie soll es anders sein, STROMAUSFALL!
Ein gekichere und Gelache an allen Tischen, keiner findet mehr seinen Teller.
Man gut das wir einige Tachenlampen verteilt hatten.
Frosch im Bad
Als Tischmusik klimpern 4 Männer vor sich hin, ich finds nur furchtbar, nehme
denen bald die Instrumente weg.
Unsere Kids beschließen, sie können die Gäste besser unterhalten, alle stellen
sich auf und der große Essraum wird mit tollen Liedern erfüllt. Die Gäste
bleiben nun nicht mehr sitzen, stehen auf, filmen und spenden großen Applaus.
Nun schicken wir aber alle ins Bett, es war ein langer anstrengender Tag und
Helmut will um 5 Uhr alle wieder wecken gehen! Valle bringt Jimmy, Kevin und Brian ins Bett, er sagt uns später, die hatten
kaum ihr 2. Bein im Bett, da haben sie schon fest geschlafen.
Morgens hören wir dann, Zaituni hat nach Kenyanischer Zeit, also „5 Uhr“, 11
Uhr nachts nach MEZ, ihr Zimmer geweckt und alle zum duschen geschickt. Die
Kids haben es erst gemerkt, als sie angezogen für Safari ganz alleine im
dunklen Hotel standen, sind dann aber wieder ins Zimmer und haben weiter
geschlafen, waren nur den nächsten Tag etwas müde.

Um halb 6 Uhr treffen wir uns zum Tee und Kaffe und schon geht’s los.

Als erstes sehen wir einen schönen großen Elefantenbullen. Die Kinder staunen
nur noch, wie groß er aus der Nähe ist. Dann folgen Nilgänse, Sekretärvogel,
Trappe, Turkane, Dreibandglanzstare und eine große Schildkröte.




Wir beobachten eine ganze weile 2 Schakale am Wegesrand. Der andere Bus sieht
noch eine große Hyäne, wir leider nicht. Alle anderen Tiere können wir finden,
nur leider keine Löwen!

Um 9 Uhr sind wir wieder im Hotel zum frühstücken. Der
Manager meint, wir sollen auf unsere Kinder besser aufpassen, sie würden sich
alle 5 Würstchen nehmen, na und ? schmecken auch lecker, esse selber auch 4! Lass
ihn mal meckern, so was bekommen sie nicht jeden Tag, auch lassen sie sich alle
Omelett braten, die Köche haben richtig was zu tun.
Großes Gelächter ist, als ein Pavian sich von einem anderen Tisch ein Brötchen
klaut und der Kellner nur noch mit Stock im Speiseraum rum rennt.
Danach heißt es nun wieder Sachen packen. Valle geht schnell noch mal zum
Tunnel und steht dort mit Paviane, Auge in Auge!

Nun heißt es Abschied nehmen von der wunderschönen Lodge und wir fahren noch
eine Runde zum Ndololo camp und am Voi River entlang. Die ganze Gegend steht
dort unter Wasser und der Voi River ist ein reißender Fluss.
Hinter einer Kurve spielt eine große Familie Erdmännchen, leider fährt ein Bus
zu dicht auf und sie rennen schnell alle weg.
Da es heute Nacht in strömen geregnet hat, können wir leider nicht alle Wege
benutzen, die Gefahr das wir festfahren ist einfach zu groß und wir müssen dann
bald umdrehen.

Alle Autos stoppen als wir eine große Familie Paviane sehen. Uns bleibt fast
das Herz stehen, als wir im Bus vor uns Brian sehen wie er den Pavianen eine
Bananenschale zeigt. Natürlich nimmt das große Männchen dieses als Einladung,
rast zum Bus und springt hoch.

Brian lässt sich vor Schreck nach hinten fallen, hält aber die Schale noch
fest. Alle schreien im Bus auf und der Pavian gibt auf. Puh, das hätte schief
gehen können, ist aber nichts passiert, außer das wir alle einen riesen Schreck
bekommen haben.
Gegen 11.30 Uhr fahren wir durchs Voi Gate und nach ca. 2 km rechts einen Berg
hoch zu den Lions Hills Cup. Hier wollen wir Mittag essen. Puh, sind das viele
Stufen bis wir oben sind.


Man hat eine super Aussicht von hier oben und ein kleines Restaurant und wenige
Zelte erwarten uns. Das Essen ist nicht so prall hier, aber die Preise sind
gepfeffert. Übernachtung im Zelt kostet 220 Us Dollar! Die Sicht ist zwar
schön, alles andere sehr klein und verdammt teuer.

Da wir alle reichlich und gut gefrühstückt haben essen wir eh kaum was.
Wir beobachten lieber eine große Gruppe Elefanten am Fuße des Hügels. Um 1 Uhr
starten wir nun endgültig nach Hause. In Voi wird noch getankt.

Die meisten Kinder schlafen jetzt im Auto ein. Wir fahren wieder über
Mariakani, Kaloleni zurück, da die Fahrer hören, vor Mombasa ist wegen den
vielen Lastwagen ein Stau mit Wartezeit von 3 Stunden. Wir brauchen bis zur
Haustür nur 11/2 Stunden. Müde, dreckig und voller Eindrücke gehen wir alle
früh schlafen.
VIELEN DANK NOCHMALS AN DM-TOURS; BERND Lehrle
UND ALLEN
ANDEREN SPONSOREN DIE UNSEREN KINDERN UND ANGESTELLTEN DIESEN TRAUM EINER
SAFARI ERMÖGLICHT HABEN
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